Pfingstregatta auf der Lahn

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In Gießen zeigten unsere Kinder und JuniorInnen noch einmal was sie können. Diesmal verbrachten wir nicht nur die gewohnten zwei Tage an der Regattastrecke, sondern drei Tage. Samstag und Sonntag fanden die Rennen über 1000 Meter statt und Montag zum Abschluss die 350 Meter Sprints.

Nachdem wir Samstagmorgen schon viele gute Rennen gefahren sind, überraschten uns vor allem Jan Schüren und Fiete Gockeln im Jungen Doppelzweier indem sie ihr Rennen gewannen. Sie lieferten sich ein starkes Kopf-an-Kopf Rennen und schafften es mit den letzten Schlägen als erstes ins Ziel.

Sonntags ging es dann noch erfolgreicher weiter! Statt der vielen 2.Plätze vom Vortag, gewannen wir ein Rennen nach dem anderen. Mara Schiffer und Louisa Heinermann  erruderten sich beide einen großen Vorsprung gegenüber ihren Gegnerinnen im Einer und entschieden das Rennen für sich. Ebenso gewannen Sabeth Rogosch und Emma Kreten im Juniorinnen Doppelzweier ihren Lauf. Auch Danil Ubert schaffte es wie schon am Samstag als erstes über die Ziellinie. Im Frauen Einer lieferte Trainerin Katharina Rogosch sich ein spannendes Rennen, musste sich dann im Ziel leider mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Spannend ging es weiter mit den Doppelzweiern unserer A-Junioren Frederic Krampitz und Jonah Völker und dem Jungen Doppelzweier mit Jan und Fiete. Beide Boote waren bis knapp vor der Ziellinie gleichauf mit ihren Gegnern und schafften es wieder mit dem letzten Schlag ihren Bugball vorzuschieben und gewannen somit das Rennen für sich.

Pfingstmontag ging es nun an die Sprintstrecke. Zuerst ging es wieder für unsere Mädels an den Start. Zuerst zeigte Mara, dass sie auch über die 350m stärker als ihre Gegnerinnen ist und gewann wieder. Danach durfte endlich Carina Herring im B-Juniorinnen Einer starten, sie schaffte es ebenfalls als erste ins Ziel. Emma war im nächsten Lauf dran. Sie hatte vor der Regatta nur eine Hand voll Trainings-Einheiten im Einer und schaffte es trotzdem das Rennen für sich zu gewinnen. Sabeth und Louisa im Doppelzweier hatten leider etwas Pech in ihrem Rennen. Zuerst führten die beiden das Rennen an, in der Kurve gab es dann leider ein Paar Steuerprobleme, sodass das Rennen abgebrochen wurde und sie erneut an den Start mussten. Im zweiten Versuch schafften sie es leider nicht mehr ganz nach vorne und mussten sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Mittags durfte Trainerin Katharina dann wieder gegen ihre Gegnerin vom Vortag antreten. Dieses Mal schaffte sie es aber mit einem guten Vorsprung das Rennen für sich zu gewinnen. Unsere Jungs konnten auf der kurzen Strecke nicht ganz so gut überzeugen wie auf den 1000 Metern. Danil,  Frederic und Jonah im Einer, sowie Jonah und Frederic und Jan und Fiete im Doppelzweier lieferten sich spannende Rennen die diese Mal leider nur mit dem 2. Platz für sie ausgingen.

Mit den vielen ersten und zweiten Plätzen verlief die Regatta insgesamt sehr gut für uns. Alle unsere StarterInnen sind mit mindestens einer Medaille zufrieden und erschöpft nach Hause gefahren.

 

20 Medaillen für die Sportler und Sportlerinnen unserer Trainingsgruppe – das harte Training zahlt sich aus!

Am Wochenende ging es für unsere Trainingsgruppe nach Essen-Kettwig zur Regatta. Bei hoch sommerlichen Temperaturen ruderten unsere Kinder und JuniorInnen ein erfolgreiches Rennen nach dem anderen.

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Samstagmorgen konnten unser Kinder ihr Geschick im Einer beweisen, indem sie einen Slalom-Parcours absolvierten. Justus, Mara, Jan, Fiete und Danil schafften es alle ins Ziel ohne,  wie zahlreiche ihrer Gegner,  zu kentern. Justus, Danil und Fiete konnten sich durch schnelle Zeiten sogar eine Medaille erkämpfen. Nachmittags ging es dann für alle an den Langstreckenstart. Hier zeigten vor allem unser B-Juniorinnen Doppelvierer mit Sabi, Louisa, Carina, Emma und Steuermann Justus woran sie in letzter Zeit trainiert haben. Sie konnten sich einen guten Vorsprung gegenüber ihrer Gegnerinnen aus Essen errudern und gewannen das Rennen für sich. Ebenfalls konnte Danil alle seine Gegner im Jungen Einer 14 Jahre schlagen und überquerte mit der schnellsten Zeit seiner Leistungsgruppe die Ziellinie.

Sonntag ging es schon früh los. Jan und Fiete starteten als erstes von uns im Jungen Doppelzweier. Für die beiden 14 jährigen war es das erste Rennen zusammen in dieser Saison. Sie belegten den 3.Platz. Danach wurde die Regatta vorerst gewitterbedingt für unbestimmte Zeit unterbrochen. In der Zwischenzeit wurde die Siegerehrung für den Slalom und die Langstrecke vorgezogen. Glücklicherweise ging es doch recht zügig wieder weiter, sodass der Juniorinnen B-Doppelzweier grade mal mit einer Stunde Verspätung an den Start gehen konnten. Hier starteten zwei unserer Boote. Für Emma und Johanna ist es die erste Regattasaison dieses Jahr. Bisher ruderten sie nur mit erfahreneren Sportlerinnen zusammen. Jetzt waren sie auf sich allein gestellt und konnten sich den 3. Platz in ihrem Rennen erkämpfen. Sabi und Louisa fuhren, wie vor 2 Wochen in Waltrop, ein souveränes Start-Ziel-Sieg Rennen und gewannen die 1000m sogar mit der schnellsten Zeit des ganzen Rennens. Nicht nur das Wetter wurde immer besser, auch für unsere Mannschaft wurde der Tag immer erfolgreicher. Wir konnten ein Rennen nach dem anderen für uns gewinnen. Als nächstes zeigt Mara, die am Vortag bei der Langstrecke leider gekentert war, ihren Gegnerinnen im Mädchen –Einer 12 Jahre wie schnell sie ist. Sie gewann mit mehreren Längen Vorsprung ihre Abteilung und war auch insgesamt die schnellste im ganzen Rennen. Justus machte es ihr nach. Er musste die ersten 500m ziemlich kämpfen um an seinen Gegnern vorbei zu rudern und konnte sich immer weiter nach vorne schieben, sodass auch er als erste und schnellster die Ziellinie überquerte. Louisa die kaum Zeit hatte sich vom Doppelzweier Rennen zu erholen ging kurze Zeit später nochmal im Einer an den Start. Sie lieferte sich das spannendste Rennen des Tages mit ihrer Gegnerin. Über 750 Meter lang ruderten die beiden Bugball an Bugball. Mal war die eine 1cm weiter vor mal die andere… Im Endspurt schaffte es Louisa sich endgültig nach vorne zu legen und schaffte es mit grade mal einem Luftkasten Vorsprung als erste über die Ziellinie! Auch Danil konnte die Erfolgsserie im Einer weiter führen und gewann das Rennen für sich. Danach ging es für den Juniorinnen Doppelvierer los. Diesmal mit Sabi, Emma, Johanna, Carina und Steuermann Fiete. Als Gegnerinnen hatten sie wieder die Mädels aus Essen, die in Waltrop deutlich schneller waren als wir. Durch kleine Startschwierigkeiten lagen unsere Juniorinnen zunächst eine halbe Länge hinter ihren Gegnerinnen. Mit einem taktisch klugen Zwischenspurt von Steuermann Fiete konnten sie sich neben die Essenerinnen legen und durch gute Zusammenarbeit immer weiter vorbei zu schieben und das Rennen doch noch für sich zu entscheiden. Zum Schluss ging es für Frederic und Marvin jeweils im Junior A-Einer an den Start. Vormittags ruderten sie zusammen im Doppelzweier nun gegeneinander im Einer. Frederic schaffte es auf den zweiten Platz und Marvin auf den dritten.

Mit insgesamt 20 Medaillen machten wir uns erschöpft aber zufrieden auf den Heimweg nach Uerdingen.

Regatta Waltrop 2017

Auch dieses Jahr ging es traditioneller Weise für unsere Trainingsgruppe wieder nach Waltrop zur Regatta.

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Am Samstag schickten wir 5 Boote an den Start der Langstrecke. Unsere jüngsten Justus Schmitz und Mara Schiffer mussten sich im Einer der 12 jährigen über 2000m gegenüber ihren Gegnern behaupten. Beide erkämpften sich den 2.Platz ihrer Leistungsgruppe. Als nächstes gingen Jonah Völker und Frederic Krampitz an den Start. Im Junior A Doppelzweier zeigten die beiden, woran sie in letzter Zeit trainiert haben und erruderten sich einen Vorsprung von 27sek über 3000m zum zweitplatzierten in ihrem Rennen.  Auch unsere B-Juniorinnen wollten sich im Doppelvierer beweisen. Leider gab es keine Gegenmeldung, sodass sie das Rennen ohne Konkurrenz, allein gegen die Zeit fuhren. Sabeth Rogosch, Louisa Heinermann, Carina Herring und Johanna Rips mit Steuermann Fiete Gockeln freuten sich trotzdem auf das Rennen und sahen es als Vorbereitung für die Kurzstrecke am Sonntag an.  Fiete sollte auch noch selber rudern zusammen mit Jan Schüren im Jungen Doppelzweier der 13 und 14 jährigen. Krankheitsbedingt mussten wir das Boot leider für das ganze Wochenende abmelden. Marvin Klinkradt, einer unserer A-Junioren, hat sich diese Saison auch zum Rennrudern entschieden. Für ihn war es die erste Regatta überhaupt. Er belegte auf den 3000m den zweiten Platz im Junior A Einer.

Am Sonntag fanden die 1000m Rennen statt. Der erste Startschuss ging für Sabeth und Louisa im Juniorinnen B Doppelzweier. Die beiden führten das Rennen vom ersten Startschlag bis über die Ziellinie souverän an. Mit einer Zeit von 4:09,40min waren sie der schnellste Juniorinnen Doppelzweier des ganzen Tages, sie besiegten sogar das Boot der älteren A-Juniorinnen.  Als nächstes wollte Mara Schiffer ihr Können im Mädchen Einer der 12 jährigen beweisen. Nach den Ergebnissen der Langstrecke hätte sie gute Chancen in ihrem Rennen gehabt. Leider kam es zu einer Kollision mit der Gegnerin nach nur 5 Schlägen, sodass Mara kenterte und das Rennen für sie beendet war. Auch Carina, Marvin, Justus und Jonah gingen jeweils in ihren Alters- und Leistungsgruppen im Einer an den Start. Besonders gut zeigte sich Jonah. Er konnte sich immer weiter an seinem Gegner vorbei schieben, sodass er mit mehreren Längen Führung die Ziellinie erreichte. Jonah war ebenfalls, wie die Mädels, der schnellste A-Junior des Tages.

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Insgesamt war es eine erfolgreiche Regatta für unsere Trainingsgruppe! Weiter geht es in 2 Wochen in Kettwig, mit hoffentlich genauso guten Ergebnissen.

Die Saison ist eröffnet – Frühregatta Mannheim 2017        

Die erste Regatta des Jahres war in vielerlei Hinsicht ein Erfolg: Die Junioren und Kinder fuhren Siege ein, sammelten wichtige Regattaerfahrung und stärkten ihre Freundschaft während der 48 Stunden in Mannheim.

Besonders herauszustellen ist die Leistung von Mara Schiffer, die bei ihrem 1000-Meter-Rennen unter tosendem Applaus den ersten Platz für den UeRC einfuhr, obwohl sie sich bereits am Vortag bei der Langstrecke (3000m) verausgabt hatte, um einen zweiten Platz einzuholen.

Die Jungen Danil Ubert und Jan Schüren fuhren sowohl Samstag als auch Sonntag mit ihrem Zweier einen soliden vierten Platz ein. Dessen Sekundenabstand zum drittplazierten Boot ließ sich an einer Hand abzählen.

Für Danil Ubert waren Zweierrennen bis zu diesem Zeitpunkt Neuland, zuvor beruderte er die Regattagewässer immer nur im Einer. So konnte auch dieses mal das Einerrennen nicht ausbleiben: Er lieferte sich ein spannendes Rennen und landete am Ende mit nur neun Sekunden Abstand auf Platz vier.

Die Jüngsten des Ruderclubs, Paule Stallbaum und Justus Schmitz, sammelten auf ihrer ersten Regatta wichtige Erfahrungen und konnten einen starken dritten Platz auf den 1000m im Zweier einfahren. Selbstverständlich beruderten die beiden auch im Einer den Mühlauhafen Mannheims.

Waren die Wetterbedingungen morgens noch toll, fegte der Wind nachmittags fast unser Pavillon weg und Paule und Justus erfuhren eine Feuertaufe. Sie stellten sich dennoch dem Gegenwind und beendeten das Rennen erfolggekrönt.

Emma Kreten, seit dem Winter dabei, durfte auch ihre ersten beiden Rennen zusammen mit Louisa Heinermann im Doppelzweier bestreiten und zeigte, dass das Wintertraining etwas gebracht hatte. Sie fuhren zusammen einen dritten Platz ein.

Louisa, eine erfahrenere Ruderin des UeRCs, musste sich Sonntag auch dem Einerrennen ihrer Altersklasse stellen, lieferte eine tolle Leistung ab und verpasste das Treppchen mit nur drei Sekunden Abstand.

Die ältesten Junioren der Gruppe, Jonah Völker und Frederic Krampitz, fuhren in ihrem Doppelzweier Samstag und Sonntag wichtige Rennerfahrungen ein und waren Sonntag sogar in der Lage, einen am Vortag schneller geweseneren Zweier mit ordentlich Wasser zwischen den Luftkästen zu schlagen.

Frederic schob am Samstagabend erfolgreich mit einem vierten Platz seinen Einer über die Ziellinie.

Auch die Trainerin, Katharina Rogosch, blieb nicht (renn-)untätig und präsentierte ihr jahrelanges Training. Sie hob sich von einem großen Meldefeld mit einem guten dritten Platz an beiden Tagen ab.

 

Der Startschuss für die kommenden Regatten ist somit gefallen und alle sind gespannt darauf, was kommt.

Von Frühsommer bis Winter war alles dabei.

Bei extrem unterschiedlichen Temperaturen bereiteten sich die Ruderer des Uerdinger Ruderclubs am Sorpesee auf die kommende Saison vor.

Die erste Woche in den Osterferien widmen sich die Kinder und Jugendlichen des UeRC traditionell der Vorbereitung auf die neue Saison. Diesmal ging es an den Sorpesee ins Sauerland. Das hat Katharina Rogosch vorbereitet. Auch sie hat viele Regatten für den UeRC gerudert und absolviert hier momentan ihr freiwilliges Soziales Jahr. „Dafür musste ich ein Projekt vorbereiten, dass es etwas wirklich Neues bietet“, erklärt sie. Ihre Idee: Das Trainingslager auch für Erwachsene zu öffnen. So nutzten außer den 15 Kindern und Jugendlichen auch zehn „alte“ UeRC-Mitglieder die Gelegenheit, beispielsweise in einen Renneiner zu steigen. „Das war schon eine sehr interessante Erfahrung“, sagt Angela Satara. Die 34-Jährige hat vor einem Jahr das Rudern im Hafen und auf dem Strom gelernt. „Aber in so einem schmalen Boot merkt man viel schneller, ob man die richtige Balance hält“, sagt sie. Es kostete viel Konzentration nicht zu kentern – das nur 11 Grad kalte Wasser war ein gehöriger Ansporn für sie. „Andererseits: Wenn man alles richtigmacht, kommt man mit einem Skiff in so einen wunderbaren Fluss, man hat das Gefühl wie auf Wolken zu schweben.“ Wobei das spiegelglatte Wasser am ersten Wochenende die Sache erleichterte. Es war sonnig und warm. Man konnte sind einen Sonnenbrand holen. So sind dann die meisten von den Jüngeren doch noch freiwillig ins Wasser gesprungen.

 

Leider hielt das Wetter nicht. „Es wurde immer kälter und windiger“, sagt sie. Teilweise waren die Wellen so stark, dass Rudern keinen Sinn machte. „Dann haben wir einen Lauf angesetzt oder Training im Kraftraum des Ruderclubs.“ Mindestens zwei Trainingseinheiten gab es täglich. Katharina filmte vom Schlauchboot aus und abends wurden die Videos in der Gruppe analysiert. „Das wirkt immer sehr gut“, sagt sie. „Es ist ein Unterschied, ob ich als Trainer jemanden auf einen Fehler hinweise, oder er ihn an sich selbst beobachten kann.“ Zum Ende der Woche frischte der Wind tagsüber so stark auf, dass die Boote schon vor dem Frühstück um 6.30 Uhr auf dem Wasser waren. „Wir nahmen nur die großen Boote, die stabiler im Wasser liegen“, so Rogosch. Trotzdem kenterte am letzten Tag, als niemand mehr damit rechnete, doch noch ein Mädchen in ihrem Einer. „Einer von uns Betreuern war sofort bei ihr, hat ihr herausgeholfen, ein anderer holte schnell trockene Sachen aus der Jugendherberge“, sagt sie, so dass alle fit und gesund nach Hause kommen und sich auf die erste Regatta in Mannheim freuen.

 

Beim Aufladen der 16 Boote am Ostersonntag Morgen hat es dann sogar gehagelt. „Und Ostermontag berichteten uns die Herbergseltern, dass es geschneit hat. 

 

Die nächste Sichtung ist am 7. Mai am UeRC, Düsseldorfer Str. 47, Infos auf der Homepage www.uerc.de

Text: Katha Rogosch